Antifa

2017-03-18 Leipzig

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Antifademo gegen den NeonaziaufmarschAm 18. März wollten Neonazis um die Partei „Die Rechte“ durch den links-alternativen Stadtteil Connewitz marschieren. Die Behörden verlegten die Route jedoch schon im Vorfeld. Rund 130 Neonazis aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern liefen durch das Zentrum Süd-Ost. Als Redner traten die Landesvorsitzenden der Partei „Die Rechte“ auf, dazu zählten Holger Niemann (Niedersachsen), Uli Carsten Bayer (Sachsen), Enrico Biczysko (Thüringen), Sascha Krolzig (Nordrhein-Westfalen) und Philipp Hasselbach (Bayern). Die Polizei sicherte die Strecke beidseitig mit Hamburger Gittern ab und war insgesamt mit rund 2500 Einsatzkräften in Leipzig. Zur Verfügung standen ihr dabei mindestens 8 Wasserwerfer, diverse Räumpanzer, sowie Hunde- und Pferdestaffeln. Bis zu 1000 Menschen protestierten gegen den Neonaziaufmarsch, darunter eine Demonstration mit rund 600 Teilnehmenden unter dem Motto „Sachsen: Versagen durch Wollen“. Einen ausführlichen Bericht gibt es beim Presseservice Rathenow.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/lukasbeyer/albums/72157681461453846

2015-05-10 Bitterfeld: Neonazikundgebung & Antifademonstration

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Neonazikundgebung in BitterfeldAm 10.Mai versammelten sich rund 80 Neonazis in der Bitterfelder Innenstadt. Die Kundgebung richtete sich gegen eine vermeintliche „linke Gewalt“. Die teilnehmenden Neonazis kamen u. a. aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der Redner Hans Robert Klug erklärte „bis jetzt haben wir nur reagiert, jetzt wird agiert“. In den vergangen Wochen kam es immer wieder zu rechten Übergriffen. Ein trauriger Höhepunkt stellte dabei ein Angriff mit einem Brandsatz auf das Alternative Kulturwerk da. Klug drohte gegenüber Journalisten, „eure Schonzeit ist vorbei“. Kurze Zeit später bedrohten Neonazis diese. Als weitere Redner sprachen „Die Rechte“ Stadträtin Daniela Stamm aus Bautzen und Alexander Kurth (Die Rechte Sachsen).
weiter Infos über rechte Aktivitäten in und um Bitterfeld: bitterfeldrechtsaussen.blogsport.de/

Unter dem Motto „Focus the Facts“ (focusthefacts.blogsport.de) beteiligten sich 400 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Bitterfeld. Nachdem sich die Stadt weiterhin um ihr Image sorgt, skandierte der Demonstrationszug deutlich „Bitterfeld hat ein Naziproblem“. Die Neonazis konnten sich auf dem Maktplatz frei bewegen, währenddessen die linke Demonstration von der Polizei im Spalier begleitet wurde. Während der Demonstration setzte ein Polizist aus nächster Nähe Pfefferspray gegen einen Demonstranten ein.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/lukasbeyer/sets/72157652593994551

2015-01-17 Magdeburg: Antifaschistische Demonstration

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Antifademo in Magdeburg Nachdem am 16.Januar der Naziaufmarsch der „Initiative gegen das Vergessen“ mit rund 300 Teilnehmenden beinahe ungestört im Magdeburger Norden stattfand, bot der 17. Januar Raum für linke Initiativen eigene Inhalte zu vermitteln.
Gegen 14 Uhr versammelten sich rund 1000 Menschen in Olvenstedt, um gegen Rassismus und Nationalismus und für Solidarität und Emanzipation zu demonstrieren. In Olvenstedt sollen ab Februar Geflüchtete in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht werden. Rassistische AnwohnerInnen hetzten schon im November auf einer von der Stadt durchgeführten BürgerInnenversammlung gemeinsam mit Neonazis gegen diese. Dagegen wollte die, durch den Arbeitskreis Antifaschismus Magdeburg durchgeführte, Demonstration ihre Solidarität mit den Geflüchteten äußern und für eine linke, emanzipatorische Perspektive einstehen. Am Altern Markt fand die Abschlusskundgebung mit Konzert von MC Nuri und MC Trelos statt. Am Abend soll es laut „Magdeburg Nazifrei“ zu Angriffen von Nazihooligans auf Linke gekommen sein.

Fotos:https://www.flickr.com/photos/lukasbeyer/sets/72157648009796854